
Ein Aufguss gehört für viele zu einem perfekten Saunabesuch einfach dazu. Er sorgt für intensivere Hitze, wohltuende Düfte und ein unvergleichliches Wellness-Gefühl. Doch wer zum ersten Mal in die Sauna geht, fragt sich oft: Was passiert eigentlich bei einem Aufguss? Und welche Aufgüsse eignen sich für Anfänger?
Hier kommt dein kompakter Guide für Sauna-Aufgüsse – damit dein nächster Saunagang zum echten Wohlfühlerlebnis wird.
Was ist ein Sauna-Aufguss überhaupt?
Beim Aufguss wird Wasser – oft mit ätherischen Ölen oder Duftzusätzen – auf die heißen Steine des Saunaofens gegossen.
Dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit kurzzeitig stark an, und die Hitze wird intensiver empfunden.
Der entstehende Dampf verteilt sich im Raum, oft durch das „Wedeln“ mit einem Handtuch oder Fächer. Das Ergebnis: ein intensives, belebendes Gefühl, das Körper und Geist gleichermaßen fordert und entspannt.
So läuft ein Aufguss ab
Ein klassischer Aufguss dauert etwa 8–12 Minuten und verläuft in drei Phasen:
- Aufguss: Der Saunameister gießt das Wasser (meist mit Duftöl) auf die heißen Steine.
- Verteilung: Durch Wedeln oder Fächern wird der heiße Dampf gleichmäßig verteilt.
- Abkühlung: Nach dem Aufguss folgt die wichtigste Phase – das Abkühlen durch Duschen, Frischluft oder ein Tauchbecken.
Tipp: Anfänger sollten beim ersten Aufguss lieber auf der unteren oder mittleren Bank sitzen – dort ist die Hitze milder.
Beliebte Aufguss-Düfte für Einsteiger
Die Wahl des richtigen Duftes macht den Aufguss zu einem Erlebnis. Für Anfänger eignen sich sanfte, harmonische Aromen:
- Eukalyptus & Minze: Befreit die Atemwege, wirkt erfrischend.
- Orange & Zitrone: Belebend, aber mild – ideal für den Start.
- Lavendel & Melisse: Beruhigend, perfekt für abends.
- Fichte & Kiefer: Natürlicher, waldiger Duft für tiefe Entspannung.
Zu intensive Düfte wie Menthol oder Kampfer lieber meiden, bis man etwas Sauna-Erfahrung hat.
Nach dem Aufguss: richtig abkühlen!
Der Aufguss ist erst die halbe Entspannung – das Abkühlen danach ist ebenso wichtig:
- Kurz an die frische Luft.
- Danach kalt abduschen – immer von den Füßen zum Herzen hin.
- Wer mag: ein Sprung ins Kältebecken oder Schnee im Winter!
- Anschließend 10–15 Minuten Ruhepause – am besten im Liegen.
So wird der Kreislauf geschont, und der Körper profitiert optimal von der Hitze-Kälte-Wechselwirkung.
Welche Aufgüsse eignen sich für Anfänger?
| Aufguss-Art | Beschreibung | Schwierigkeit |
|---|---|---|
| Klassischer Aufguss | Wasser mit mildem Duftöl auf den Steinen, leichter Dampf | gering |
| Aromatherapie-Aufguss | Entspannende Düfte wie Lavendel oder Orange, sanfte Wärme | gering |
| Kräuteraufguss | Kräutersud aus Kamille, Minze oder Thymian | mittel |
| Eisaufguss | Crushed Ice schmilzt auf dem Ofen – sehr intensiv! | hoch |
Für Anfänger ideal: klassische oder Aromatherapie-Aufgüsse mit leichten Düften.
Fazit: Mit dem richtigen Aufguss entspannt starten
Ein Aufguss ist kein Hitzetest, sondern ein Ritual für die Sinne. Nimm dir Zeit, höre auf deinen Körper und beginne lieber sanft – mit milden Düften und kürzeren Sitzungen. Mit etwas Erfahrung kannst du dich dann an stärkere Aufgüsse oder Erlebnisaufgüsse wagen.
So wird jeder Saunagang zum kleinen Mini-Urlaub – voller Wärme, Duft und Ruhe.
Lesetipp: Sauna-Arten – welche gibt es?
Sauna-Aufguss – wie oft ist gesund?
Ein Saunaaufguss ist für viele das Highlight jedes Saunagangs: heiße Luft, wohltuende Düfte, prickelnde Entspannung. Doch immer wieder taucht die Frage auf: Wie oft sollte man einen Aufguss machen – und ab wann ist es zu viel?
Hier erfährst du, wie oft Aufgüsse sinnvoll sind, worauf du achten solltest und wie du deinen Saunabesuch optimal gestaltest.
Was passiert bei einem Aufguss eigentlich?
Beim Aufguss wird Wasser mit ätherischen Ölen auf die heißen Steine des Saunaofens gegossen. Dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit kurzzeitig stark an, die Temperatur wird intensiver empfunden, und der Körper beginnt kräftig zu schwitzen.
Das ist gesund – aber auch anstrengend für den Kreislauf. Deshalb gilt: Aufgüsse wirken stärker als normales Saunieren.
Wie oft ist ein Aufguss pro Saunagang sinnvoll?
In der Regel reicht ein Aufguss pro Saunagang völlig aus.
Ein Saunagang dauert meist 8–15 Minuten, und durch den Aufguss wird die Wärmephase deutlich intensiver.
Tipp: Wenn du neu in der Sauna bist, starte ohne Aufguss oder mit milden Varianten (z. B. Kräuter- oder Aromadüfte). Dein Körper braucht Zeit, um sich an die Hitze zu gewöhnen.
Wie viele Aufgüsse pro Saunabesuch sind ideal?
Die Faustregel lautet:
- Einsteiger: 1–2 Aufgüsse pro Saunatag
- Erfahrene Saunagänger: 2–3 Aufgüsse sind optimal
- Profis: Maximal 3–4 Aufgüsse – mit ausreichend Pausen
Zwischen den einzelnen Gängen sollten mindestens 20–30 Minuten Ruhepause liegen – inklusive Abkühlung, Duschen und Trinken.
Wichtig: Mehr Aufgüsse bedeuten nicht automatisch mehr Wirkung. Entscheidend ist die Erholung dazwischen.
Wie oft pro Woche saunieren?
Auch über die Woche verteilt gilt: Weniger ist oft mehr.
- Für Einsteiger: 1–2 Saunabesuche pro Woche
- Für Geübte: bis zu 3 Mal pro Woche sind in Ordnung
- Für Sportler oder Wellnessfreunde: regelmäßig ja, aber mit Erholungstagen dazwischen
So profitiert dein Körper dauerhaft – ohne ihn zu überfordern.
Anzeichen, dass du genug hast
Achte immer auf deinen Körper:
- Schwindel, Unruhe oder Kopfschmerzen → sofort beenden
- Kein Wohlgefühl oder zu starke Hitze → lieber aussetzen
- Nach dem Saunieren immer ausreichend Wasser oder Kräutertee trinken
Ein Saunabesuch soll entspannen – nicht belasten.
Fazit: Qualität statt Quantität
Beim Saunaaufguss gilt: Weniger, aber bewusst genießen.
Ein bis zwei Aufgüsse pro Saunabesuch reichen völlig aus, um den Kreislauf zu aktivieren, die Haut zu reinigen und den Geist zu entspannen.
Mit regelmäßigen, aber maßvollen Saunagängen stärkst du Körper, Immunsystem und Wohlbefinden – ganz ohne Überforderung.
Sauna-Aufguss – wie viel Wasser ist optimal?
Ein Saunaaufguss gehört für viele zum Höhepunkt des Saunagangs: Der heiße Dampf steigt auf, aromatische Düfte erfüllen den Raum – und das Schwitzen erreicht seinen Höhepunkt. Doch gerade Anfänger fragen sich oft: Wie viel Wasser sollte man für einen Aufguss verwenden?
Zu wenig bringt kaum Effekt, zu viel kann sogar schaden. Hier erfährst du, wie du die richtige Menge findest und worauf du achten solltest.
Warum die Wassermenge so wichtig ist
Beim Aufguss wird Wasser (meist mit Duftzusatz) auf die glühend heißen Saunasteine gegossen. Das Wasser verdampft sofort, die Luftfeuchtigkeit steigt kurzzeitig stark an – und dadurch fühlt sich die Hitze deutlich intensiver an.
- Zu wenig Wasser: Der Effekt ist kaum spürbar.
- Zu viel Wasser: Der Dampf wird zu dicht, die Luft „drückt“ – und der Saunaofen kann beschädigt werden.
Die Kunst liegt also im richtigen Maß.
Wie viel Wasser pro Aufguss ist ideal?
Die optimale Wassermenge hängt von der Größe der Sauna und der Leistung des Ofens ab. Als Faustregel gilt:
| Saunagröße | Wassermenge pro Aufguss | Empfehlung |
|---|---|---|
| Kleine Heimsauna (2–3 Personen) | ca. 100–150 ml | 1–2 Schöpfkellen |
| Mittelgroße Sauna (4–6 Personen) | ca. 200–300 ml | 2–3 Schöpfkellen |
| Große Sauna (z. B. im Spa) | ca. 400–500 ml | 3–5 Schöpfkellen |
Tipp: Gieße das Wasser langsam und gleichmäßig über die heißen Steine – nie auf einmal! So verdampft es gleichmäßig und erzeugt ein angenehmes Klima.
Wie oft Wasser aufgießen?
Ein Aufguss besteht in der Regel aus mehreren Teilgüssen:
-
- Guss: Erhöhung der Luftfeuchtigkeit
-
- Guss: Intensivierung der Hitze
-
- Guss (optional): Abschluss mit Duftverstärkung
Zwischen den Güssen jeweils 30–60 Sekunden warten, um den Dampf wirken zu lassen.
Wasser, Eis oder Aroma?
Für den klassischen Aufguss wird reines Wasser mit wenigen Tropfen ätherischem Öl genutzt (max. 3–5 Tropfen auf eine Kelle).
Alternativ kannst du auch:
- Crushed Ice oder gefrorene Duftkugeln verwenden (für sanftere Verdampfung),
- Kräutersude oder Salzaufgüsse probieren – je nach Geschmack und Erfahrung.
Wichtig: Niemals reines ätherisches Öl direkt auf die Steine geben – das ist brandgefährlich! Immer mit Wasser verdünnen.
Fazit: Weniger ist mehr
Beim Saunaaufguss gilt: Ein maßvoller, bewusster Aufguss ist besser als ein übertriebener.
- 100–300 ml Wasser sind in den meisten Saunen völlig ausreichend.
- Lieber mehrere kleine Aufgüsse als einen großen.
- Achte auf gleichmäßiges Aufgießen und angenehme Düfte.
So genießt du intensiven Dampf, wohltuende Wärme und das echte Saunagefühl – ganz ohne Überhitzung oder Technikstress.
Sauna-Aufguss – wie viel Öl ist optimal?
Ein guter Saunaaufguss lebt nicht nur von der Hitze, sondern auch vom Duft. Ob Eukalyptus, Orange oder Lavendel – ätherische Öle machen den Aufguss zu einem sinnlichen Erlebnis für Körper und Geist. Doch viele fragen sich: Wie viel Aufgussöl darf man eigentlich verwenden?
Hier erfährst du, wie du ätherische Öle richtig dosierst, welche Fehler du vermeiden solltest und wie dein Aufguss perfekt gelingt.
Warum die Dosierung so wichtig ist
Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenessenzen – schon wenige Tropfen genügen, um den gesamten Saunaraum zu beduften.
Wird zu viel Öl verwendet, kann der Duft schnell reizend oder überwältigend wirken. Außerdem können einige Öle bei Überdosierung die Atemwege, Haut oder Augen reizen.
Deshalb gilt beim Aufguss: Weniger ist mehr.
Wie viel Aufgussöl ist ideal?
Als Faustregel gilt:
- Auf 1 Liter Wasser kommen 3 bis 5 Tropfen ätherisches Öl.
- Für kleinere Mengen (z. B. 150–200 ml Wasser pro Aufguss) reichen 1 bis 2 Tropfen völlig aus.
Tipp:
Gib das Öl zuerst ins Wasser – nie direkt auf die heißen Steine!
Reines Öl kann sich entzünden oder Rauch entwickeln.
So bereitest du deinen Aufguss richtig vor
- Fülle eine Schöpfkelle oder Aufgusskelle mit heißem Wasser (ca. 150–200 ml).
- Gib 1–2 Tropfen ätherisches Öl hinzu und rühre kurz um.
- Gieße das Wasser langsam und gleichmäßig über die Steine.
- Verteile den Dampf mit einem Handtuch oder Fächer für ein harmonisches Aroma.
Je nach gewünschter Intensität kannst du bei mehreren Aufgüssen den Duft leicht variieren.
Beliebte Aufgussöle und ihre Wirkung
| Duft | Wirkung | Empfohlen für |
|---|---|---|
| Eukalyptus / Minze | Befreit Atemwege, erfrischt | Winter, nach Sport |
| Orange / Grapefruit | Stimmungsaufhellend, belebend | Morgens, Sommer |
| Lavendel / Melisse | Beruhigend, ausgleichend | Abends, Stressabbau |
| Fichte / Kiefer | Natürlich, erdend | Naturduftliebhaber |
| Rosmarin / Zitrone | Aktivierend, anregend | Müdigkeit, Kreislauf |
Achtung: Nicht alle ätherischen Öle sind für die Sauna geeignet.
Vermeide synthetische Parfümöle und achte auf 100 % natürliche, hitzebeständige Saunaöle.
Fazit: Duft mit Gefühl
Für den perfekten Saunaaufguss brauchst du keine großen Mengen – 1 bis 2 Tropfen ätherisches Öl pro Schöpfkelle reichen vollkommen aus.
So entsteht ein angenehmer, wohltuender Duft, der entspannt, ohne zu überfordern.
Mit der richtigen Dosierung und hochwertigen Ölen wird jeder Aufguss zu einem echten Wellnessmoment – sanft, harmonisch und natürlich.
Sauna-Aufguss – ab wie viel Grad ist er sinnvoll?
Der Aufguss ist für viele der Höhepunkt eines jeden Saunagangs: Der heiße Dampf steigt auf, aromatische Düfte erfüllen den Raum, und die Hitze wird intensiv spürbar. Doch gerade Einsteiger fragen sich: Ab wie viel Grad sollte man eigentlich einen Aufguss machen?
Hier erfährst du, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist – und worauf du achten solltest, damit dein Aufguss wirklich zum Genuss wird.
Warum die Temperatur beim Aufguss wichtig ist
Der Aufguss funktioniert nur richtig, wenn die Saunasteine heiß genug sind.
Wird das Wasser zu früh auf die Steine gegossen, verdampft es nicht vollständig – der gewünschte Dampf bleibt aus, und der Aufguss wirkt eher lauwarm als wohltuend.
Ist es dagegen zu heiß, kann der Aufguss den Kreislauf stark belasten.
Die richtige Temperatur sorgt also für intensive, aber angenehme Hitze – und macht den Aufguss erst zu einem echten Erlebnis.
Ab wie viel Grad ist ein Aufguss sinnvoll?
Die ideale Temperatur hängt von der Sauna-Art ab:
| Sauna-Art | Empfohlene Temperatur für Aufguss | Hinweise |
|---|---|---|
| Finnische Sauna | 80–100 °C | Klassischer, intensiver Aufguss – ideal für geübte Saunagänger |
| Bio-Sauna / Sanarium | 50–60 °C | Milder Aufguss, angenehm feuchte Wärme |
| Kräutersauna | 55–70 °C | Kräuterduft entfaltet sich optimal, ohne zu stechend zu werden |
| Dampfsauna | 40–50 °C | Kein klassischer Aufguss nötig – die Luftfeuchtigkeit ist bereits hoch |
Tipp:
In klassischen Saunen sollte die Temperatur mindestens 80 °C betragen, bevor du den Aufguss machst. Nur so verdampft das Wasser vollständig und erzeugt den typischen, heißen Dampfstoß.
Wann ist der richtige Zeitpunkt im Saunagang?
Ein Aufguss ist kein Startsignal, sondern das Finale eines Saunagangs.
Warte also, bis du bereits einige Minuten in der Sauna bist – dein Körper sollte gut aufgewärmt und an die Hitze gewöhnt sein.
Richtlinie:
Nach etwa 6–8 Minuten im Saunagang ist der ideale Moment für den Aufguss.
Danach bleibst du noch 2–5 Minuten in der Sauna, um die Wirkung zu genießen.
Sicherheit geht vor!
- Gieße das Wasser langsam und gleichmäßig auf die Steine.
- Verwende nur wenige Tropfen ätherisches Öl (1–2 pro Schöpfkelle).
- Mache keinen Aufguss in Infrarot- oder Dampfsaunen – dort ist das Klima anders reguliert.
- Wenn dir schwindelig oder unwohl wird: sofort abbrechen und abkühlen.
Fazit: Aufguss erst bei der richtigen Hitze
Der perfekte Aufguss gelingt erst, wenn die Sauna richtig aufgeheizt ist – also ab etwa 80 Grad in der klassischen Sauna.
In milderen Varianten wie dem Sanarium oder der Kräutersauna darf es entsprechend weniger sein.
So entsteht die optimale Kombination aus Hitze, Duft und Dampf – für ein intensives, gesundes und rundum entspannendes Saunaerlebnis.