Der Begriff Arteriosklerose (oft auch „Arterienverkalkung“ genannt) fällt häufig im Zusammenhang mit Herzinfarkt, Schlaganfall oder Bluthochdruck – aber was genau steckt dahinter? Kurz gesagt: Arteriosklerose ist eine chronische Erkrankung der Blutgefäße, die schleichend beginnt und ernsthafte Folgen haben kann, wenn sie unbehandelt bleibt.
Hier erfährst du klar und verständlich, was Arteriosklerose ist, wie sie entsteht, woran du sie erkennst – und was du tun kannst, um vorzubeugen.
Disclaimer: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Wir können Ihnen keine Heilversprechen vermitteln. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen Ihren Arzt!
Was ist Arteriosklerose?
Arteriosklerose ist eine Verhärtung, Verdickung und Verengung der Arterien. Dabei lagern sich Fette, Cholesterin, Kalk und Entzündungszellen in den Gefäßwänden ab. Diese sogenannten Plaques machen die Gefäße unelastisch und schränken den Blutfluss ein.
Die Folge: Organe wie Herz oder Gehirn werden schlechter mit Sauerstoff versorgt – das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.
Wie entsteht Arteriosklerose?
Der Prozess beginnt oft unbemerkt und entwickelt sich über viele Jahre:
- Kleine Schäden an der Gefäßwand – z. B. durch hohen Blutdruck, Rauchen oder hohe Blutzuckerwerte
- Einlagerung von Fetten (v. a. LDL-Cholesterin)
- Entzündliche Reaktionen & Bildung von Plaques
- Verengung oder sogar Verschluss des betroffenen Gefäßes
Mögliche Folgen von Arteriosklerose
- Herzinfarkt (wenn Herzkranzgefäße betroffen sind)
- Schlaganfall (wenn Hirngefäße betroffen sind)
- pAVK / „Schaufensterkrankheit“ (wenn Beinarterien betroffen sind)
- Nierenprobleme (durch verminderte Durchblutung der Nieren)
Risikofaktoren – was begünstigt Arteriosklerose?
- Bluthochdruck
- Rauchen
- Übergewicht & Bewegungsmangel
- Ungesunde Ernährung (v. a. zu viel Zucker und gesättigte Fette)
- Diabetes (Typ 2)
- Erhöhte Blutfette (v. a. LDL-Cholesterin)
- Stress & chronische Entzündungen
Symptome – wie macht sich Arteriosklerose bemerkbar?
Im Frühstadium oft keine Beschwerden. Später mögliche Anzeichen:
- Engegefühl oder Schmerzen in der Brust bei Belastung (Angina pectoris)
- Kurzatmigkeit
- Kalte Beine, Wadenschmerzen beim Gehen
- Schwindel, Sehstörungen, Sprachprobleme (bei Hirnbeteiligung)
Was hilft zur Vorbeugung oder Verlangsamung?
- Rauchstopp
- Blutdruck, Blutzucker & Cholesterin im Blick behalten
- Bewegung (mind. 30 Min. an 5 Tagen pro Woche)
- Gesunde Ernährung: viel Gemüse, Ballaststoffe, wenig Zucker & tierische Fette
- Stressabbau & ausreichend Schlaf
In manchen Fällen ist auch eine medikamentöse Therapie notwendig – etwa mit Cholesterinsenkern oder Blutverdünnern.
Fazit: Arteriosklerose ist still – aber gefährlich
Sie beginnt meist unbemerkt, entwickelt sich langsam, kann aber lebensbedrohliche Komplikationen auslösen. Der Schlüssel liegt in Früherkennung und Vorbeugung. Die gute Nachricht: Du kannst durch deinen Lebensstil aktiv gegensteuern.
Du möchtest wissen, wie du deine Ernährung gezielt „gefäßfreundlich“ gestalten kannst? Ich stelle dir gerne eine einfache Übersicht oder einen Beispiel-Ernährungsplan zusammen!